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Die Not-to-Do-Liste für Pendler

Ein gelber PostIt mit einer Not-To-Do-Liste

Hast du auch eine Gewohnheit die du lieber vermeiden würdest? Eine Gewohnheit die dich nervt, du es aber bisher nicht geschafft hast etwas dagegen zu tun? Welche Gewohnheit ist das bei dir?

(Mehr über Gewohnheiten erfährst du in meiner Gewohnheiten-Reihe: Morgenroutine, Mittagsroutine, Abendroutine und Aufbau einer Gewohnheit)

Zuviel Schokolade? Oder ist du zuviel ungesundes Essen? Schaust du zuviel Netflix vom Sofa? Oder eine andere Gewohnheit?

Jeder von uns hat mal mindestens eine schlechte Gewohnheit. Du, ich genauso (ich bekomme manchmal Süßigkeitenanfälle, aber es ist schon besser geworden).

Und auch du als Berufspendler hast vermutlich schlechte Gewohnheiten. Berufspendler machen oftmals Dinge beim Auto fahren oder Bahn fahren, bei denen Sie wissen dass es nicht gut ist oder sinnvoll. Zum Beispiel sich über den Stau aufregen. Oder in der Bahn jeden Morgen vor sich hin zu dösen. Ist das bei dir auch so?

Du weißt dass das nicht die ideale Möglichkeit ist um das pendeln angenehmer zu gestalten oder deine Zeit besser zu nutzen.

Wie kannst du dagegen vorgehen? Also wie schaffst du es dir diese Gewohnheit bewusst zu machen und versuchen zu verhindern?

Eine Methode bzw. Möglichkeit ist die Not-to-Do-Liste.

 

Was ist eine Not-to-Do-Liste?

 

Eine Not-to-Do-Liste ist das Gegenteil von einer To-Do-Liste. Auf einer To-Do-Liste stehen alle Punkte welche du heute, morgen oder irgendwann erledigen willst. Diese gehst du der Reihe nach und hakst einen Punkt nach dem anderen ab,

Im Gegensatz dazu sammelst du auf einer Not-To-Do-Liste alle Punkte welche du NICHT machen willst.

Du schreibst dir also alle Dinge auf diese Liste dich sinnlos Zeit kosten, dir keinen Nutzen bringen oder dir schaden.

Und auch schlechte Gewohnheiten oder Angewohnheiten. Handlungen die du nicht machen willst kommen ebenfalls drauf.

Beispiel für eine Not-to-Do-Liste:

  • zu spät aufstehen
  • zur Bahn rennen
  • in der Bahn schlafen
  • zu spät von der Arbeit kommen
  • auf Youtube stundenlang rumsurfen
  • usw..

 

Vorteile einer Not-To-Do Liste

 

Die Vorteile einer solchen Liste sind nicht dass du hier möglichst viel abhakst oder viel aufschreibst. Sie dient zum bewusst machen der Dinge welche du Tag ein Tag aus machst und nichts bringen bzw. dich nerven oder stören. Durch das Aufschreiben auf eine Liste kannst du dir die Liste immer wieder (morgens/mittags/abends) ansehen und dir ins Gedächtnis rufen was du nicht mehr machen willst.

Ebenfalls dient die Liste zur Schärfung des Fokus. In Verbindung mit einer To-Do-Liste kannst du dich auf die wichtigen Dinge fokussieren und weißt nicht nur was du machen willst, sondern auch was du nicht machen willst.

Mittels der Liste kannst du auch rausfinden, was so richtige Zeitfresser für dich sind. Und dir anschließend überlegen wie du diese eliminieren möchtest.
Ebenfalls ist es einfacher Wichtiges von Unwichtigen zu unterscheiden.

Des Weiteren kannst du zum Beispiel auf der Arbeit damit auch erkennen welche Aufgaben du besser delegieren solltest. Weil es nicht deine Aufgabe ist oder jemand anderes es besser machen kann.

Und manchmal ist schlicht und ergreifend die Motivation höher etwas NICHT zu tun als etwas zu tun.

 

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Aufbau einer Not-To-Do Liste

 

Kommen wir nun dazu wie du dir eine solche Not-To-Do-Liste aufbauen kannst.
Das ist gar nicht so schwer. Ich möchte dir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand geben. Diese kannst du zum Beispiel in der Bahn angehen und die Liste aufstellen. Oder wenn du im Stau stehst, dann kannst du dir die Punkte nebenher aufschreiben (aber auf den Verkehr achten).

  1. Suche dir einen ruhigen Ort (s.o.)
  2. Analysiere was du in letzter Zeit so beim Pendeln gemacht hast (geschlafen, zu viel Emails geschrieben, ständig im Stau gestanden, etc.))
  3. Schaue dir an was in Zukunft so auf dich zu kommt (nächste Woche/Monat etc…)
  4. Analysiere was dich da nervt oder was du nicht mehr tun willst
  5. Gehe in dich und überlege was du im Auto oder in der Bahn nicht mehr tun willst
  6. Schreib dir das alles auf eine Liste

Und dann hast du deine ganz persönliche Not-to-Do-Liste.
Wenn du deine Zeit trackst, wie ich es dir hier empfehle, dann kannst du dies als Auswertungshilfe hin zu nehmen.

 

Meine eigene Not-to-Do-Liste für die Zugfahrten

  • Keine Emails schreiben
  • Keine Telefonate führen
  • Kein YouTube
  • Kein schlafen
  • Kein sinnloses rumsurfen

 

 

Fazit

 

Und hast du schon Ideen für deine Not-to-do-Liste? Was stehen da für Punkte drauf? Ist das ein vielversprechendes Konzept für dich?

Ich finde eine solche Liste ist sehr wertvoll. Sie zeigt dir einmal auf was du alles nicht mehr tun willst. Du kannst jeden Tag darauf schauen und dich so immer wieder erinnern an Kleinigkeiten die du sein lassen willst. Nimm dir die Zeit diese einmal zu schreiben. Und dann schau sie dir jeden morgen an. So geht das langsam, aber sicher, in dein Kopf rein. Nach einer Zeit machst du die Sachen dann automatisch nicht mehr und du musst da gar nicht mehr dran denken. Wenn du noch weiterführendes zur Not-to-Do-Liste erfahren willst, schau mal hier:

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